Veloclub Corona Weiden e.V.

Riesenerfolg für Coronas beste Zeitfahrer

27.09.2010

München (zmr) Auf Initiative von Dr. Markus Imhof, einem in Weiden ansässigen Radiologen und in Diensten des RC Amor München stehenden Radsportbegeisterten, ging für acht Fahrer aus Weiden ein kleiner Radsporttraum beim Münchner BMW-Cup in Erfüllung. Für die meisten Zeitfahrer ist der „4er“ die Königsdisziplin beim Kampf gegen die Uhr. Nirgends hat man als Radsportler ein intensiveres Mannschaftsgefühl. Der leider nicht mehr olympische Wettbewerb fordert von den vier Fahrern nämlich nicht nur die Physis, sondern auch eine gehörige Portion Mut und die fahrtechnischen Voraussetzungen, um bei Tempo 50 mit auf einem Lenkeraufsatz abgestützten Unterarmen, 15 cm hinter dem Vordermann herzufahren. Der wichtigste Aspekt ist allerdings die Harmonie der vier Mitstreiter. Keiner sollte extrem besser oder schlechter sein, um nicht sein Team zu überfordern oder schon nach wenigen Führungswechseln die anderen ziehen lassen zu müssen. Dass letztgenannter Punkt beim BMW Lell-Team passte, bewiesen drei der besten vier Fahrer in einem Vorbereitungsrennen in Dingolfing eine Woche vor dem entscheidenden 4er-Mannschaftsrennen in München/Ismaning. Nach 20 Kilometern allein gegen Wind und Gegner lagen in der Reihenfolge Ralph Zimmermann, Jochen Römisch und Gerhard Biebl ganze 31 Sekunden zwischen den Weidener Zeitfahrcracks.

Der Ausrichter für den Saisonhöhepunkt in München machte es zur Bedingung, dass alle Teilnehmer eine Verbindung zum Bayerischen Autobauer nachweisen konnten. BMW Lell in Weiden gründete kurzerhand eine „SG“ und die acht Rennfahrer aus dem Weidener Raum konnten in zwei Teams an den Start gehen. 70 Kilometer mussten sie dazu auf dem für den öffentlichen Verkehr unzugänglichen Autotestparcours im Münchner Norden zurücklegen, die sich auf neun Runden zu je 7,77 Kilometern verteilten. Die BMWler verfügen dabei über eine brettebene, perfekt asphaltierte Rennstrecke, die optimale Bedingungen für insgesamt 39 Mannschaften bereitstellte.

Gerhard Biebl, Jochen Römisch, Christian Wolf und Ralph Zimmermann mussten als erste der beiden Lell Teams ins Rennen und „heizten“ mit 48,02 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit über den Teer. In der Endabrechnung belegten sie damit Rang zwei. Die zweite Mannschaft verlor unglücklicherweise bereits in der dritten Runde einen Fahrer durch Defekt, rettete aber einen guten 42er Schnitt ins Ziel und wurde 31.

Ergebnis:

Mannschaft Zeit Schnitt
1. BMW Allstars 01:25:38 49.05
2. BMW LELL Weiden I 01:27:28 48.02
3. SG-Stern Stuttgart 1 01:27:56 47.76
31. 41 BMW LELL Weiden II 01:39:03 42.40


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