Altenkunstadt (zmr) Auf ungewohntem Terrain bewiesen sich am letzten Freitag Ralph Zimmermann und Peter Fischer vom VC Corona Weiden. Beide starteten beim Altenkunstadter Nachtkriterium auf der Straße. Zimmermann gewann im Endspurt. Fischer holte sich Platz neun. Der für den Regensburger Verein ESV 27 Bikesport startende Weidener Gerhard Biebl beendete sein Rennen in der Lizenzklasse im Feld.

Nach mehreren Jahren Unterbrechung stand Ralph Zimmermann (VC Corona Weiden) wieder an der Startlinie eines Straßenrennens. In den vergangenen Saisons ausschließlich auf dem Mountainbike unterwegs, nutzte er die Gelegenheit sich in Altenkunstadt in der Hobbykonkurrenz zu beweisen. 15 Runden mussten auf dem schnellen 1000 Meter langen Rundkurs zurückgelegt werden, was die Teilnehmer mit durchschnittlich 42,02 km/h bewältigten. Wegen der Kürze der Distanz war die taktische Marschroute klar: “Wir wollten abwechselnd attackieren, um das Rennen so schnell wie möglich zu machen”, so Zimmermann nach dem Rennen. Peter Fischer versuchte es als erster in der sechsten Runde, konnte sich aber nicht entscheidend lösen. Unmittelbar danach griff Zimmermann an und fuhr zusammen mit Axel Semmelmann (ATS Kulmbach) 2 Runden lang an der Spitze. Das Fahrerfeld setzte aber vehement nach und rollte nahezu geschlossen in die letzten Runden. In der vorletzten Umrundung versuchte es erneut Fischer mit einem Antritt und eröffnete das Finale. Einen Sturz in der drittletzten Kurve nutzte Henry Thiel vom TSV Post Ülzen, um sich alleine abzusetzen. Zimmermann konterte als Solist und überspurtete Thiel kurz vor der Ziellinie. Fischer folgte in der ersten Gruppe dahinter und finishte  als hervorragender Neunter.

Gerhard Biebl musste im Hauptrennen der Elite B/C- Klasse antreten. Dabei wurde im Kriteriumsmodus (jede fünfte Runde wurde um 5, 3, 2 und 1 Punkt gespurtet) gestartet.. Biebl versuchte zwei Solovorstöße, wobei der erste sehr erfolgversprechend aussah. Schnell konnte er 250 Meter zwischen sich und das Fahrerfeld legen. Die Mühe wurde leider nicht belohnt. Kurz vor der Wertungsabnahme schloss das Feld auf. “Wenn zwei oder drei mitgefahren wären, hätte es bis zur Wertung reichen können. Für einen alleinigen Ausreißversuch war das Renntempo zu hoch, die Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei fast 45 km/h ”. Im Feld rollte er letztendlich ins Ziel.