Bike Festival in Garmisch

 

Beim 3.Lauf zum Marathon-Cup der Bayernliga in Garmisch-Partenkirchen am vergangenen Wochenende waren Weidens Marathonmountainbiker Birgit Demel, GHOST Racing Team und Herbert Deutschländer vom VC Corona Weiden am Start. Bei widerlichsten Witterungsbedingungen hatten die rund 970 Starter auf der schweren Strecke mit 115 km und über 3400 Höhenmetern zu kämpfen. Demel  belegte Platz zwei in der Damenkonkurrenz und Deutschländer Platz drei bei den Senioren.

 

Garmisch Partenkirchen scheint in diesem Jahr zumindest von den Wetterbedingungen her kein gutes Pflaster für Mountainbikeveranstaltungen zu sein. Wie vor gut vier Wochen, waren auch diesmal die Witterungsbedingungen äußerst bescheiden. Schon kurz nach Startschuss fielen die ersten Tropfen und im Laufe des Rennes gingen immer wieder heftige Schauer auf die Fahrer nieder. Besonders ungenehm war dies natürlich in den langen schnellen Abfahrten bei einer Durchschnittstemperatur von 10° C. Deshalb war hier auch ganz besonders mentale Stärke gefragt um den ohnehin schweren Kurs, der zuerst über die Esterbergalm hinüber zum Schloss Ellmau und von dort in zwei Runden über den Hausberg, mit mehreren extrem steilen Schiebepassagen zu bewältigen.

 

Gut zurecht kommt aber mit solche Anforderungen  Birgit Demel, „Das Wetter ist für alle gleich – das knipse ich einfach weg“, so das Motivationsmotto von Demel. Belohnt wurde dieses Durchhaltevermögen zum einem mit dem zweiten Platz in der Damenwertung mit einer Zeit von 6:34:33 hinter Sabine Grona vom Team Rotwild (6:12:45 ) und zum andern mit der Führung in der Marathonwertung der Bayernliga. Den dritten Platz belegte Nancy Scholz vom Team HaiBike (7:36:05). Alle anderen Damen entschieden sich aufgrund des Wetters für die Kurz- oder Mitteldistanz, was man in diesem Wettbewerb bei den Rundendurchfahrten entscheiden konnte.

Seine gute Form bestätigte auch Deutschländer. „Unterwegs an den extrem steilen Anstiegen hat man zu kämpfen, dass das Vorderrad überhaupt noch Bodenkontakt behält. Da fiel mir die Motivation schon schwer, da mir eher die flacheren Anstiege und die Abfahrten liegen“, sagte er im Ziel, „Da ich unterwegs keine Information über meine Platzierung hatte, war ich dann aber schon positiv überrascht“. Der dritte Platz in der Seniorenwertung mit einer Zeit von 6:06:05 hinter Werner Wagner (5:15:31), dem zur Zeit wohl besten Seniorenfahrer Deutschlands und Egbert Veit (5:52:47) bedeutet auch für ihn den ersten Platz in der Bayernligawertung.

 

 

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