MTB-Marathon in Oberhof

2. Lauf zum Thüringer-Energie-Cup

 

Oberhof am Rennsteig, den 24.07.2005

 

Der 2. Lauf der MTB-Marathonserie „Thüringer Energiecup“ fand am vergangenen Sonntag in der Rennsteigarena der Biathleten in Oberhof statt. Birgit Demel, GHOST Racing Team / VC Corona Weiden, verteidigte mit einem zweiten Platz die Führung der Gesamtwertung. Herbert Deutschländer, VC Corona Weiden, belegte den zweiten Platz in der Seniorenwertung.

 

In der imposanten Rennsteigarena, die im Winter Austragungsort spannender Biathlonwettkämpfe ist, starteten diesmal die Mountainbiker. 251 Fahrer gingen auf die 96 km lange Strecke mit 2420 Höhenmetern durch den Thüringer Wald. Auf den beiden Schleifen der Langdistanz führte der Weg gespickt mit kurzen aber knackigen Anstiegen zum großen Hallo der Fahrer auch zweimal durch einen schmalen, in den Fels gehauenen und dazu noch unbeleuchteten Tunnel, der sicherheitshalber zu Fuß durchquert wurde.

 

Demel hatte sich diesmal mit starker Konkurrenz auseinanderzusetzen. Ca. 20 Kilometer führte sie die Damen an, als Claudia Seidel, RSC Plauen e. V. 1997, sich schließlich an einem Anstieg entscheidend absetzen konnte. Zudem saß Ihr die belgische Meisterin Mieke Deroo, MTB Zewieties, ständig dicht im Nacken, sie konnte aber alle Angriffe erfolgreich abwehren.

Im Ziel musste sich Demel schließlich mit einer Zeit von 04:52:08 Stunden und einem Rückstand von 6.47 Minuten auf Seidel geschlagen geben. Sehr zufrieden stellte sie aber der Vorsprung von 1:29 Minuten auf die belgische Meisterin. Aufgrund der bisher besseren Rennbilanz führt Demel weiterhin die Damenkonkurrenz der Cupwertung an. Man darf gespannt sein auf den nächsten Marathon der Serie am 14. August in Frauenwald, der fahrtechnisch sehr anspruchsvoll sein soll.

 

Deutschländer konnte seinen stärksten Konkurrenten in der Seniorenwertung, Thomas Köpplin, RSV Adler Arnstadt, diesmal wieder nicht gefährden und belegte in einer Zeit von 04:18:41 Stunden mit 9:35 Minuten Rückstand den zweiten Platz, rückte Ihm aber deutlich näher als noch beim letzen Rennen in Neuhaus am Rennweg. Dies lässt ebenfalls für Frauenwald hoffen, da seine Stärken eindeutig in den Abfahrten liegen.

 

 

 

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